StadtwaldHolz® - verwurzelt in Köln
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    Der Kölner Stadtwald

    Mit einer Fläche von rund 6000 Hektar nimmt der Anteil des Waldes im Kölner Stadtgebiet ca. 15% der Fläche ein. Das war nicht immer so. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts gab es eine Hinwendung zur positiven Grünpolitik, die durch Ankäufe und Eingemeindungen in Gang gesetzt wurde. Große Auswirkung hatte auch die Entscheidung, den äußeren Festungsgürtel nicht für städtebauliche Zwecke, sondern für die Naherholung zu nutzen.

    So ist im Laufe der letzten hundert Jahre ein artenreicher Wald mit überwiegendem Laubholzanteil (ca. 80%) entstanden, der durch das Forstamt der Stadt Köln bewirtschaftet wird. Diese Bewirtschaftung erfolgt naturnah, d. h. die Arbeiten werden nach folgenden Kriterien ausgeführt:

    - Kahlschlagverzicht,
    - Vorrang von Naturverjüngung,
    - Umbau von Reinbeständen in naturnahe Mischwälder,
    - waldgerechter Maschineneinsatz.
        

    Heimat von einheimischen und exotischen Hölzern

    In den Mischwäldern gibt es große Bestände an Eiche (17%) und Buche (13%), aber auch Ahorn, Esche, Rüster und Hainbuche sind mit 34% stark vertreten. Roteiche, Erle, Birke und Robinie machen einen Anteil von 12% aus.

    Der im Kölner Süden gelegene Forstbotanische Garten mit angeschlossenem Friedenspark ist seit rund 40 Jahren die neue Heimat von Sträuchern, Stauden und Bäumen aus aller Welt. Hier bietet sich für uns die Möglichkeit, Ihnen exotische Hölzer aus eindeutiger Herkunft anzubieten.
       

    Waldarbeit mit Pferdestärken

    Zur Pflege eines naturnahen, stabilen und artenreichen Nutzwaldes gehört die regelmäßige Durchforstung. Im äußeren Grüngürtel der Stadt Köln werden dazu jährlich etwa 12.000 Festmeter Holz eingeschlagen. Dies geschieht zum Teil mit schwerem Gerät, wie Traktoren, aber auch mit Rückepferden, um den Waldboden zu schonen.

    Rückepferde sind speziell ausgebildete Kaltblüter, die von einem Pferderücker betreut werden. Dieser schnallt die Baumstämme an ein Spezialgeschirr und auf sein Kommando hin zieht das Pferd den Stamm zu einer Schneise.
     

    Vom Baum zum Holz zum Möbel

    An den Rückplätzen liegen dann die Holzstapel sortiert nach Holzart und Qualität. Hier kaufen wir unser Stadtwaldholz mit Möbelqualität ein und lassen es zu unserem Sägeplatz transportieren. Dort erfolgt das Aufsägen der Stämme durch ein mobiles Sägewerk. Die aufgesägten Bretter- bzw. Bohlenstärke richtet sich dabei nach dem Wuchs des Baumes und der späteren Verwendung des Holzes.

    Sind die Holzstapel mit Stapelleisten in Form gebracht, ergibt sich je nach Holzart die weitere Vorgehensweise. So benötigt Eiche zunächst einmal das Auswaschen der Gerbsäure durch den Regen, um anschließend an der Luft zu trocknen.

    Andere Hölzer sind witterungsempfindlich und färben sich durch Feuchtigkeit sofort ein. Diese Hölzer müssen unmittelbar nach dem Aufsägen in einer Trockenkammer getrocknet werden. Danach werden sie in unserem Lager gestapelt und warten auf ihre weitere Verarbeitung.